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SPD-Fraktion im Märkischen Kreis.

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Pflege /-beratung :

Kreistagsfraktion

Antrag für die

Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 20.09.2017

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

in der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 29.04.2015 wurden die Situation in der Pflege im Märkischen Kreis und die Wirkungen der Pflegeberatung anhand von verschiedenen Kennzahlen vorgestellt.

 

In der Drucksache hat die Verwaltung den Erfolg der Pflegeberatungsangebote dargelegt. Es wurde beschrieben, dass die Beratungsleistungen möglichst frühzeitig einsetzen müssen und auf die positiven Effekte für die betroffenen Menschen sowie die wirtschaftlichen Vorteile für den Märkischen Kreis bei Berücksichtigung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ hingewiesen. So refinanziere sich das für die Pflegeberatung eingesetzte Personal durch Vermeidung oder Verzögerung einer stationären Unterbringung.

 

Gleichzeitig machte die Verwaltung deutlich, dass eine Ausweitung der Beratungsleistungen mit den vorhandenen Stellen nicht mehr möglich ist, da die Kapazitätsgrenzen erreicht seien.

 

Durch die Gesetzgebung ist die Pflegebedarfsplanung als neue Aufgabe für den Märkischen Kreis hinzugekommen. Diese soll quartiersnah in den Städten und Gemeinden erfolgen. Hier besteht eine enge Verzahnung zur Pflegeberatung. Hinzu kommen zukünftige Entwicklungen im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung, die sich aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion auch auf den Bereich der Pflege auswirken werden.

Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Pflegeberatung“ und um einen Bericht über die aktuelle Situation der Pflege / der Pflegeberatung im Märkischen Kreis und um die Beantwortung folgender Fragen in der Ausschusssitzung:

 

  1. Wie haben sich seit der Darstellung im Ausschuss für Gesundheit und Soziales am 29.04.2015 die Fallzahlen in der Pflegeberatung entwickelt?
  2. Wie stellt sich der Anteil der Leistungsempfänger von stationärer Pflege zur Gesamtzahl der Leistungsempfänger in der Hilfe zur Pflege dar?
  3. Gibt es einen Bedarf für den Ausbau des Beratungsangebotes?

 

 

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